Hügelgräber

Fotos der Übersichtstafeln bei den Hügelgräbern in Goldes.

Aus der Hallstattzeit (8. bis 5. Jh. v. Chr.) sind in der Steiermark international beachtete Funde ans Tageslicht gebracht worden. Hinsichtlich der Qualität der Fundstücke sind dabei an erster Stelle die Fürstengräber bei Kleinklein zu nennen.

In der Sulmtalnekropole werden insgesamt vier Grabhügel als Fürstengräber bezeichnet. Sie unterscheiden sich von den übrigen durch ihre stattliche Größe, ihre exponierte Lage und ihr reiches Grabinventar.

Die vier Großgrabhügel – Hartnermilchkogel I und II (8. Jhd. v. Chr.) Pommerkogel (7. Jhd. v. Chr.) sowie Kröll-Schmiedkogel (6. Jhd. v. Chr.) – liegen räumlich getrennt von den übrigen Hügelgräbern im Tal der Saggau, zirka 2000 Meter Luftlinie von der Siedlung am Burgstallkogel entfernt.

Berühmt sind die Maske und Hände aus Bronze, die im Schmied-Kröllkogel gefunden wurden. Auch Brustpanzer, Helm, Waffen sowie zahlreiche Situlen (Bronzeeimer) und Zisten (runde Bronzegefäße) wurden dort entdeckt, ebenso im Pommerkogel-Grab.

Die Funde aus den Fürstengräbern sind heute Teil der archäologischen Dauerausstellung des Landesmuseums Joanneum im Schloss Eggenberg.